Umluft einschalten. Wann? Und wozu?

Es gibt Funktionen, die jedes Fahrzeug aufweisen und dennoch kaum genutzt werden. Das liegt meist daran, dass deren Nutzen kaum bekannt ist. Die „Umluft“ ist so eine Funktion: per Knopfdruck kann ganz einfach zwischen „Frischluft“ und „keiner Luftzufuhr von außen“ variiert werden. Wir zeigen, wann das Sinn macht:

Üble Gerüche in der Umgebung
Der Bauer hat das Feld gedüngt – der Fahrer rümpft die feine Nase. Ein klassischer Fall für die Umluft-Funktion! Rechtzeitig betätigt, bleibt die jeweilige Geruchsbelästigung ganz einfach draußen.

 

Abgasbelastung im Tunnel
Tunnelfahrten können gefährlich werden! Und zwar nicht nur in Hinblick auf das Unfallrisiko, sondern auch für die eigene Gesundheit. Unter der Erde findet sich eine enorme Schadstoffbelastung der Luft, die im Falle eines Staus rasch eine kritische Obergrenze erreicht. Autofahrer können sich schützen – indem sie ganz einfach vor dem Tunneleingang alle Fenster schließen und die Umluft einschalten.

 

Kühle Luft kühlt schneller
Ein cooler Tipp für besonders heiße Tage: Wird die Klimaanlage in Kombination mit Umluft verwendet, kühlt sie die bereits gekühlte Luft im Fahrzeuginneren immer wieder neu. So wird’s im Fahrzeug noch schneller kalt! Aber Vorsicht – ist nach einigen Minuten eine angenehme Temperatur erreicht, sollte die Umluft-Funktion wieder ausgeschalten werden, damit frischer Sauerstoff ins Fahrzeug kommt.

Übrigens: Wenn Sie sich an kalten und nassen Tagen über beschlagene Scheiben ärgern, dann stellen Sie das Gebläse auf die höchste Stufe, richten Sie die Düsen auf die Scheiben und versichern Sie sich, dass die die Umluft nicht eingestellt ist. Denn bei Umluft zirkuliert die Feuchtigkeit im Fahrzeuginneren – und kann nicht entweichen!